Die Bundesregierung plant ein verbindliches Primärarztsystem. Die Hausarztpraxis soll dabei die erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten werden. Wir erklären, was das bedeutet.
Viele Menschen wissen nicht, wohin sie sich bei gesundheitlichen Beschwerden wenden sollen. Oft führt der Weg über mehrere Praxen, Doppeluntersuchungen entstehen und Facharzttermine sind schwer zu bekommen. Genau hier setzt das geplante Primärarztsystem an.
Was bedeutet das für Sie?
- Eine feste Anlaufstelle: Ihre Hausarztpraxis kennt Ihre Krankengeschichte und behandelt den Großteil Ihrer Anliegen selbst.
- Gezielte Überweisungen: Wenn ein Facharzt nötig ist, veranlasst Ihre Hausarztpraxis dies und sorgt dafür, dass Ihre Behandlung gut abgestimmt bleibt.
- Termine nach Dringlichkeit: Medizinisch dringende Fälle sollen schneller einen Termin bekommen.
- Bessere Begleitung bei chronischen Erkrankungen: Wer etwa an Diabetes, Bluthochdruck oder mehreren Erkrankungen gleichzeitig leidet, wird kontinuierlich betreut.
Unsere Praxis begrüßt diesen Ansatz. Eine gute Versorgung braucht klare Wege und Ansprechpartner, die den Überblick behalten. Die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) zeigt bereits seit Jahren, wie das funktionieren kann. Die Teilnahme ist dort freiwillig.
Ausführliche Informationen, Hintergründe und Positionen des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Niedersachsen finden Sie auf www.primärarztsystem.de.
Bei Fragen zu Ihrer Behandlung sprechen Sie uns gerne an.